Ausstellung | Christine Gobbi und Dora Kuthy

LANDNAM ISLANDS  874-930

19. – 29. Oktober 2012

Linien, Flächen und Fotos zur Islandreise

Eröffnung Freitag, 19. Oktober 2012 | 19 Uhr

Gesellige Pause Sonntag, 29. Oktober 2012 | 10 Uhr

 

AUSSTELLUNG | Wenn Schweine fliegen könnten ….

Agnes Zorell und Doris Alb

Fotografinnen Wien – Paris

16. Juni 2011 – 26. Juni 2011

Öffnungszeiten

Vernissage

Do | 16. Juni 2011 | 19.00 Uhr

Es singt Lucia Derndorfer und sorgt für eine kleine Schweinerei.


LESUNG |
Ich mach dich tot von E. Nikes

Mo | 20. Juni 2011 | 19.00 Uhr

es liest Margit Greinöcker

Das Buch über Chaos, Gewalt und Einsamkeit in einer betreuten Wohngemeinschaft erhielt den Literaturpreis Luchs. Erschienen im Qantor-Verlag (www.qantor.com)

„Ich hab den nächstbesten Gegenstand genommen, den ich erwischt hab. Es ist ein Regenschirm gewesen. Den hab ich dem Kurti tief in den Mund hineingesteckt. Und dann hab ich ihm, ganz ruhig, mit einer eiskalten Stimme gesagt: Wenn du mich nochmal irgendwie angehst, mach ich dich tot.“

Pressemitteilung aus der ZEIT
Der erste LUCHS-Preis des neuen Jahres geht an den Autor Peter Muhr
für seinen „Roman Ich mach dich tot“.

Die 13-jährige Eva erzählt von ihrem Leben in einem offenen Wiener Jugendwohnheim – ein Albtraum an Vergeblichkeit, Gefühllosigkeit, Rohheit und Gewalt. Evas Monolog – unter Pseudonym verfasst von dem österreichischen Autor – offenbart ihr Hineingleiten in die Wirklichkeit der Heimerziehung, die selten mehr als verwaltende Fürsorge ist und nur in Ausnahmefällen menschliche Zuneigung und Zuwendung zulässt. Peter Muhr beschreibt in der Erzählung seine persönlichen Erlebnisse, die er in einer solchen Jugendeinrichtung gemacht hat: „Die Verhältnisse habe ich genau so erlebt, während ich in einer Wohngemeinschaft in Österreich arbeitete“, so Muhr im Gespräch mit der ZEIT. Der Roman bringt somit seine Kritik an den sozialen Einrichtungen zum Ausdruck: „Wenn Offenheit Anomie bedeutet, sind wir eben auf dem Holzweg.“ Peter Muhr habe die Personen und ihre Lebenswirklichkeit durch ihr Sprachverhalten treffend und unverwechselbar charakterisiert, so Birgit Dankert, Jurymitglied LUCHS Kinder- und Jugendbuchpreis. Der Roman stehe damit in einer langen Tradition von Büchern, die gleichzeitig die Denkweise von Jugendlichen einer bestimmten Zeit und die gegenseitige Abhängigkeit von Sprache, Charakter und Herkunft dokumentierten. Darum sei das „kleine, fast unscheinbare Buch ein großes und beeindruckendes Zeitzeugnis.“ Peter Muhr arbeitet als Lehrer und als Lektor für Philosophie an der Universität Wien. Im Rahmen einer Psychotherapieausbildung absolvierte er ein Praktikum in einer betreuten Wohngemeinschaft für Jugendliche. Der LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur wird jeden Monat von der ZEIT und Radio Bremen vergeben. Aus den 12 Monatssiegern wird im November der Jahresluchs gewählt. Jurymitglieder sind Karsten Binder, Birgit Dankert, Hartmut El Kurdi und ZEIT-Redakteurin Susanne Gaschke.


Tag der offenen Tür

Mi | 22. Juni 2011 | 18.00 – 23.00 Uhr

Finisage

So | 26. Juni 2011 | 16.00 Uhr

im Rahmen des Festivals TATORT HERNALS

BARBARA SCHIMEK | Fadenlauf  & Kichern

4.3. – 18.3.2011

Möbel und Skulpturen von Barbara Schimek, die sich gemeinsam ganz individuell Raum erobern
www.faden-lauf.at

VERNISSAGE | Freitag 4. März 2011 | 19.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN | 5. bis 18. März 2011 | Mi bis So 17.00 bis 20.00 Uhr

 JAN KORBELÍK | Paintings

11.12.2010

VERNISSAGE | Samstag | 11. Dezember 2010 | 19 Uhr

Mehr zu Jan Korbelík | Paintings

THOMAS WAGENSOMMERER | spatial mean

audiovisuelle Installation

1.10 -3.10 2010 jeweils 10 – 20 Uhr

spatial mean ist eine audiovisuelle, ortsbezogene Auseinandersetzung mit der Unmöglichkeit zur Objektivierung von räumlichen Eindrücken. Eine universell gültige Beschreibung eines Raumes ist nicht und niemals möglich, da die Sinnesorgane lediglich ein höchst subjektives Abbild wahrnehmen lassen und weitergehend jene dies nur in einem (örtlich gesehen) relativ engen Ausschnitt passieren lassen.

spatial mean greift nun audiovisuell diese Gegebenheiten auf und versucht durch das Mitteln von möglichst vielen subjektiven Eindrücken einen (interpolierenden) objektiven zu machen. In der audiovisuellen Installation im ZWEITRAUM soll ein Abbild des Raumes entstehen, welcher im Vergleich einer üblichen visuellen und auch akustischen (und eigentlich nur bruchstückhaften) Raumwahrnehmung unvertraut erscheint, obwohl theoretisch der „natürlichere“ wäre.

BETEILIGTE |  Thomas Wagensommerer,  Daniela-Katrin Strobl & Simone Kühle, Georg List, Karina Ahorner, Carl Bodenstein, Mo Omran, Lidi Matschiner, Katha Schaar, Desislava Gudjunova

PARTNER UND FÖRDERER | Lebendige Innere Hernalser Hauptstraße |cash for culture | Vienna Design Week

CZÁK MARGIT | hairytales

Objekte, textile und andere Bilder

13. 11. – 4. 12. 2009

Journey

HAIRYTALES
In meinen Arbeiten geht es um Haare – um autobiographisches Verarbeiten von Verlust und Wiederfinden. Der Verlauf von Zeit, Erinnerung soll sicht- und spürbar werden. Ich versuche die Ambivalenz von Haar auszuloten: einerseits schwer fassbar wenig Materialität, andererseits anziehend, Sitz von Lebenskraft.
Margit Czák, Oktober 2009

hairytales1

VERNISSAGE | Freitag, 13.11.2009 | 19.00 Uhr | einleitende Worte: Gabriele Würdinger

MATINEE mit Dr. Alexander Bernhaut | Ein Indianer kennt keinen Schmerz?
Sonntag, 29. November 2009 | 12.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN | Freitag 20. und 27. 11. 2009 | 14.00– 18.00 Uhr und auf Anfrage

FINISSAGE Freitag, 4. 12. 2009 | 19 Uhr

 

JAKOB LEDIGER Anagrammatik
JEFF KATAMARAN Briefe Fonda Stazion

3.9.– 20.9.2009

06_Pazient

LESUNG MÄRCHEN | Freitag 18.9.2009 | 19 Uhr | Jakob Lediger und Peter Muhr
BUCHPRÄSENTATION | Donnerstag 3.9.2009 | 19 Uhr

LESEPROBE | Briefe Fonda Stazion
das brandneue Buch von Jeff Katamaran ist bei der Lesung erhältlich

An Ikea

Wir auf der Stazion bekommen neue möbel und deshalb
 sind wir letzten samstag Zuinnengefahren.
 Zuerst habn wir lange Rumsuchenmüssen biswir
 Allesgefundenhaben. Dann haben wir
 Allesaufladenmüssen und daheim
 Alleswiederabladenmüssen. Dann
 Allesauspackenmüssen und zumschluss auch noch
 Alleszusamenbauenmüssen. Und dafür haben wir
 Allesauchnochzahlenmüssen. Ich finde das ist zuviel.
 Auchwenn Ich auf der Stazion lebe bin Ich nicht dumm
 und weiss dass Ich kein möbelmeister bin und
 troztdem ihre arbeit Machenmuss. und das unbezahlt!
 Ich Vordere sie daher Auf Mir das geld für mein
 Zusamenbauenmüssen zu geben und den anderen auf
 der Stazion auch.

Sprecher des Pazientenvorstandes

PS: Wir kennen uns nichsogut das sie Duzumirsagen.
Nächstesmal erwarte ich eine ordentliche Anrede Mizzi.

ÖFFNUNGSZEITEN | während der Lesungen und auf Anfrage

SITZFLÄCHE | die Plattform für Stühle mit außergewöhnlichem Design stellt für die Lesungen Sessel zum Probesitzen zur Verfügung.
www.sitzflaeche.at

RUTH SHULAMIT

16.6.-25.6.2009

VERNISSAGE | Dienstag 16.6.2009 | 19.00 Uhr | einleitende Worte: Maximilian Schell
FINISSAGE | Donnerstag 25.6.2009 | 19.00 Uhr

05_Shulamit 1

ÖFFNUNGSZEITEN
nach Vereinbarung mit der Künstlerin Shulamit ruth.shulamit@gmail.com 0699/10474577


SUSANNE BAUMGARTNER

13.11. – 22.11.2008

04_Susi 3

VERNISSAGE | Donnerstag 13.11.2008 | 19.00 Uhr
Einführung: Susanne Schaber | Musik: Beatrix Maier & Freunde

ÖFFNUNGSZEITEN | jeweils 17.00 -21.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin und nach Vereinbarung | Freitag 14.11. | Samstag 15.11. | Freitag 21.11. | Samstag 22.11.200804_Susi 2

ZUR AUSSTELLUNG | Text Susanne Schaber
Ebenen mit Schrunden und Kratern, mit dunklen Seen und mäandernden Flüssen, mit Sümpfen, Wüsten, Hügeln und Gebirgen, in denen man sich verlieren kann. Susanne Baumgartner ist eine versierte Kartographin. Sie ortet die weißen Flecken ihrer inneren Landschaften und lotet sie aus, Schicht für Schicht, wieder und wieder. Geometrische Figuren drängen sich auf die Leinwand, fast so, als wollten sie den Wildwuchs der Farben bändigen und damit auch das Chaos der Wirklichkeit in eine Ordnung zwingen. Doch die Risse, die durch die Welt gehen, lassen sich nicht einfach zudecken oder übermalen.

Die Wahl der Formate verrät den Blick der Architektin, das Wissen um Proportion und Spannung. Viele der Farbflächen wirken monochrom. Doch wer genauer hinsieht, spürt, wie es in ihnen wuchert. Feine Strukturen wachsen aus dem Bild, unter ungezählten Schichtungen und Übermalungen verborgen, die sich erst nach und nach freilegen lassen. Rätselhafte Linien und Zeichen, eine fremde Sprache. In ihr klingt die Wehmut über das Verstreichen der Zeit und die Vergänglichkeit, die Hoffnung, die verstreuten Stücke der Wirklichkeit doch noch zusammenzufügen, und das Wissen darum, dass dies nur für Momente gelingen kann.

KARIN VEJVAR-SANDLER | sequences

19.9. – 30.9.2008

03_Vejvar3VERNISSAGE | Freitag 19. 9. 2008 | 19.00 Uhr | Musik: Pia Palme
FINISSAGE | Dienstag 30. 9. 2008 | 19.00 Uhr

„sequences“
die neue serie, wieder acryl auf leinwand, schließt an die vorangegangene an. ein bild aus der „abstracts“-reihe ist „sequence 1“. der titel spielt auf das musikalische selbstverständnis an, das alle bilder von karin vejvar-sandler auszeichnet: fortschreitende wiederholung als strukturprinzip im konkreten fall. ein muster, eine form dehnt sich aus, zieht sich zusammen, überlagert sich, verdichtet sich oder lässt raum frei. das transitorische als effekt von rhythmusänderungen, überlagerungen, ausdehnung, zusammenziehen, pulsieren oder gleichförmigem fließen.

der neutrale bildhintergrund weiß steht für raum und stille. wichtig ist ihr der Eindruck von bewegung und ruhe in einem. der eindruck einer stille, die auch noch durch die dichteren ereignisse durchscheint. in der serie „sequences“ wird das weiß nie ganz zugedeckt: es durchscheinen zu lassen ist wie raum zum atmen lassen. die balance zwischen bewegung und ruhe entsteht auch mithilfe der formatwahl. die bildformate (mit einer tendenz zum quadrat) setzen einen kontrast zum verlauf der malerei oder verstärken eine richtung der bewegung.

03_Vejvar2KARIN VEJVAR-SANDLER
geboren 1968, von der Musik her kommend,
seit 1998 Konzentration auf die Malerei, Autodidaktin, lebt in Wien.

KONTAKT |kavesa@chello.at | http://kvs08.wordpress.com

ANA DINESCU | Dream | Reise to the mountains

17.5. – 31. 5. 2008

VERNISSAGE | Samstag 17. Mai 2008 | 18.00 Uhr
02_Dinescu

Die junge rumänische Malerin Ana Dinescu studiert nach Bukarest nun in Berlin. Der Zyklus ‚Dream – Reise to the mountains’ entstand bei ihrem letzten Aufenthalt in Wien. Die Bilder erzählen von Erinnerungen und Träumen an Rumänien.


LICHTUNGEN | Eine Vorstellung

4.4. – 26.4.2008

01_Lichtungen

VERNISSAGE | 4. 4. 2008 | 18.00 Uhr

LICHTUNGEN – das ist ein junges Fotografenkollektiv aus Wien. Die Gründerinnen Agnes Zorell, Caro Bräuer, Estelle Hödl und Sandra Fockenberger zeigen in der ersten gemeinsamen Ausstellung eine exemplarische Auswahl ihrer Arbeiten. Die fotografischen Arbeiten und ein Screening stellen die vier unterschiedliche Positionen zur gegenwärtigen Fotografie der einzelnen Künstlerinnen vor.

KONTAKT | www.lichtungen.com


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